Fachbegriffe

FACHBEGRIFFE Ein Striegel ist eine Vorrichtung mit langen Metallzinken, die über den Acker gezogen wird. Die Zinken werden dabei so geführt, dass sie die Oberfläche des Bodens aufbrechen, Unkrautpflanzen ausreißen und verschütten. Die Kulturpflanzen bleiben zwischen den Zinken unversehrt stehen.

Ein Landwirt beim Striegeln von Roggen
Warum wird gestriegelt?

Der Einsatz des Striegels verhindert das Wachstum von Unkraut und macht so den Einsatz von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln überflüssig. Deshalb ist er ein wichtiges Instrument im Ökolandbau.

Wann wird gestriegelt?

Es kann bereits gestriegelt werden, bevor die Kulturpflanze durch die Oberfläche bricht (so genanntes Blindstriegeln). Danach muss die Kulturpflanze vor dem nächsten Striegeln mindeste drei bis vier Blätter entwickelt haben, damit sie kräftig genug ist, nicht mit ausgerissen zu werden.

Wie oft wird gestriegelt?

Üblich sind zwei Durchgänge mit dem Striegel. Bei einigen Kulturen (z. B. Roggen) reicht ein Durchgang, bei anderen Kulturen (z. B. Erbsen) sind drei Durchgänge sinnvoll.

Mehr Informationen

Wir empfehlen die "Kleine Striegelkunde" auf dem Informationsportal Ökolandbau.de.