Tempeh aus Riepholmer Erbsen: Von der Saat zum fertigen Produkt!

Tempeh aus Riepholmer Erbsen: Von der Saat zum fertigen Produkt!

Tempeh aus Riepholmer Erbsen. Ein exotisches Produkt, ganz regional erzeugt. Hier gibt es alle Infos von der Aussaat der Erbse bis zum fertigen Produkt.

Was ist Tempeh?

Tempeh ist ein Lebensmittel, das mit Hilfe des Edelschimmels Rhizopus Oligosporus fermentiert wird. Für Veganer und Vegetarier ist Tempeh ein immer beliebteres Fleischersatzprodukt. Doch die Geschichte des Nahrungsmittels ist viel älter. Vor rund 1.000 Jahren wurde Tempeh in Indonesien entdeckt und gehört dort zur traditionellen Küche. Tempeh wird meistens aus Sojabohnen hergestellt, aber auch andere proteinreiche Grundlagen wie Erbsen sind möglich. Mehr Infos zum Anbau der Erbse in Riepholm sowie zur Herstellung unseres Tempehs folgen unten.

Wie wird die Erbse angebaut?

Die Erbse wird im Frühjahr gemeinsam mit Hafer auf den Ackerflächen des Biohof Bremer ausgesät. Der Hafer dient der Erbse als Stützkultur. Die Erbsenpflanze kann sich beim Wachsen am Hafer „festhalten“ und liegt nicht flach auf dem Boden. Nur so ist die Ernte mit dem Mähdrescher im Hochsommer möglich. Die Erbsen und der Hafer werden auf dem Ernteanhänger getrocknet. Dazu wird der Anhänger an die Heizungsanlage einer Biogasanlage angeschlossen. Warme Luft strömt über ein Lochgitter im Boden des Anhängers durch das Erntegut. Nur trocken lässt sich die Erbse lagern, ohne zu vergammeln. In einer Windfege werden die deutlich schwereren Erbsen vom Hafer getrennt.

Für eine gute Weiterverarbeitung werden die Erbsen in der Reinigungsanlage des Bioland-Betriebes Gut Oelbergen geschält. Dabei fällt die gelbe Erbse in zwei Hälften. Verunreinigungen werden mit Luft und verschiedenen Sieben herausgereinigt.

Die gereinigten und geschälten Erbsen kommen in 25kg Säcken nach Bremen zu umami ferment.

Wie wird unser Tempeh hergestellt?

Victor wäscht die Erbsen, weicht sie ein und kocht sie. Anschließend werden die Erbsen mit Sporen der Tempeh-Kultur des Edelschimmelpilzes Rhizopus Oligosporus geimpft. Dieser atmet Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus und wächst am liebsten bei einer hohen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad. Der Pilz produziert Stoffe, um sich vor Angriffen von schädlichen Bakterien zu schützen. Nach etwa 12 Stunden beginnt der Pilz, Wärme zu produzieren. Wenn er reif ist (nach 24-48 Stunden) und die passende Kondition hat, produziert er schwarze Sporen.

Wie wird Tempeh verpackt, verkauft und konsumiert?

Das fast fertige Tempeh wird gedämpft. So wird der Pilz inaktiv, das Tempeh wird im Vakuumgerät verpackt. So ist es für rund drei Wochen im Kühlschrank haltbar. Tempeh kann auch eingefroren werden. 

Tempeh ist sowohl pur als auch gebraten und gewürzt genießbar. Eine Vielzahl von Rezepten ist online verfügbar. Wichtig: Tempeh immer in Fett braten, da es ansonsten leicht verbrennt.

Wo gibt es das Erbsen-Tempeh?

Das Tempeh aus Riepholmer Erbsen wird in 200g-Portionen über Bischoff und Bremer Vermarktung GbR sowie über umami ferment vertrieben.

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Impressum

Biohof Bremer GbR
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Riepholm 2
27374 Visselhövede

Tel.: +49179-9484761
Mail: kontakt(at)modell-acker.de

Öko-Kontrollstelle: DE-Öko-022

Bioland Betriebsnummer: 304421

USt-IdNr.: DE351608218

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